Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wählerschaft warnte Landratskandidat Rainer Mehringer eindringlich vor einem Erstarken radikaler Kräfte im Kreistag.
Er betonte, dass die Kommunalwahl 2026 historisches Gewicht habe – es gehe um den Erhalt einer freien, demokratischen politischen Kultur. 
Mehringer stellte klar, dass die Freien Wähler ihre Sitze nicht nur halten, sondern ausbauen müssen, um Einfluss in Ausschüssen und Gremien zu sichern. 
Gleichzeitig hob er die Bedeutung einer starken Öffentlichkeitsarbeit hervor, da politische Auseinandersetzungen längst nicht mehr „in einer Welt der leisen Worte“ stattfinden.


Weitere Informationen auch im Bericht des Merkur / Erdinger Anzeiger: Mehringer warnt vor radikalen Kräften im Kreistag
 

Rainer Mehringer fordert nach 24 Jahren einen demokratischen Wechsel an der Landkreisspitze.
Der 62‑Jährige, langjähriger Kreisrat und Landratskandidat der Freien Wähler, betont im Interview, dass er kein „besserer“, aber ein „anderer“ Landrat wäre – 
mit klaren Schwerpunkten in Mitarbeiterführung, moderner Dienstleistungsorientierung und dem Erhalt der Krankenhausversorgung. 
Auch beim ÖPNV sieht er Handlungsbedarf und wirbt für mehr Kreativität beim Wohnraum. 
Trotz möglicher Pensionierung stellt er sich bewusst zur Wahl, weil er die politische Verantwortung in herausfordernden Zeiten ernst nimmt.

Mehr Informationen im Interview mit dem Merkur / Erdinger Anzeiger: 
Rainer Mehringer will nach 24 Jahren einen demokratischen Wechsel

Bei der Veranstaltung der Freien Wähler im Lindenwirt in Bergham wurde deutlich, wie hoch der Druck auf die Landwirtschaft inzwischen ist.
In der Podiumsdiskussion „Fragen an die Landwirtschaft“ schilderten die beteiligten Landwirte, dass fehlende Wertschätzung, zu niedrige Lebensmittelpreise und immer strengere Auflagen ihren Alltag massiv erschweren. Besonders das Bio‑Siegel, neue Hygienevorschriften oder zusätzliche Anforderungen an Tierhaltung und Energieerzeugung bringen viele Betriebe an ihre Grenzen. Gleichzeitig kämpfen sie mit Bürokratie, steigenden Kosten und der Herausforderung, mehrere Standbeine aufzubauen. Auch aus dem Publikum kamen klare Signale: Die Belastungen wachsen, der wirtschaftliche Spielraum schrumpft. Einigkeit herrschte darüber, dass politische Rahmenbedingungen praxistauglicher werden müssen, um die Landwirtschaft langfristig zu sichern. 

Weitere Informationen auch im Bericht des  / Erdinger Anzeiger: „Da ist keine Wertschätzung da“ - Landwirte klagen über zu hohe Auflagen und zu niedrige Lebensmittelpreise

Bei einer offenen Fraktionssitzung der Freien Wähler erklärten Vertreter der Deutschen Bahn die Hintergründe der aktuellen Einschränkungen auf der S2‑Strecke.
Wegen stark sanierungsbedürftiger, teils 100 Jahre alter Schwellen zwischen Ottenhofen und Altenerding musste die Geschwindigkeit auf 70 km/h reduziert werden.
Um den 20‑Minuten‑Takt dennoch zu halten, lässt die Bahn die Haltestellen Aufhausen und St. Koloman vorübergehend aus. Ein Bus‑Ersatzverkehr ist eingerichtet, sorgt aber selbst für Diskussionen – etwa wegen Sicherheitsbedenken an provisorischen Haltepunkten. 
Die Gäste im Erdinger Weißbräu erhielten klare Einblicke in Engpässe, infrastrukturelle Probleme und die geplanten Sanierungsmaßnahmen, die frühestens 2027 abgeschlossen sein sollen.
 

Weitere Informationen auch im Bericht des Merkur / Erdinger Anzeiger:
„Versuchen schon, unsere Fahrpläne so gut es geht einzuhalten“: S2 lässt zwei Haltestellen aus

Was wir bereits für Erding erreicht haben
Unsere Ziele für die nächste Legislaturperiode